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Northern region of Afghanistan

 

Gruppenfoto vor dem Abflug in Frankfurt: Links im Bild Sandra van de Loo, die unsere Gastfamilien während der Zeit des Aufenthaltes der Kinder betreut und unterstützt. Daneben Familie Reh und Hänsch, bei denen Mursal und Ghulamabas (vorne im Bild) für drei Monate ein Zuhause gefunden hatten. Auf dem Arm (hintere Reihe) die kleine Hussna, die bei einer Bremer Gastfamilie lebte. Nach erfolgreich durchgeführten, sehr komplexen herzchirurgischen Eingriffen in der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Universitätsklinikum Erlangen treten unsere drei "Herzkinder" nun die Heimreise an.
Die Dankbarkeit ist unbeschreiblich. Mursal sieht ihre Familie in unserem Kabuler Kinderkrankenhaus wieder. Es ist ein ganz besonderer Tag unseres Einsatzes, der alle Mühen und Anstrengungen, die hinter diesem Projekt stehen, angesichts der Freude über die Genesung von Mursal vergessen lässt.
Auch die Familie von Ghulamabas ist zur Begrüßung im FMIC erschienen. Niemals werden diese Familien vergessen, was man ihren Kindern in Deutschland Gutes getan hat.
Dr. José Uroz Tristan, spanischer Kinderchirurg und für drei Monate im FMIC im Einsatz,  trifft in unserem "Kinderhaus", in dem nicht aus Kabul stammende Kinder während der Zeit der medizinischen Behandlung im FMIC mit ihren Eltern leben und versorgt werden, mit dem Vater eines kleinen Patienten zusammen. Das baut das so wichtige Vertrauen zwischen Kindern, Eltern und Ärzten auf.
Während der Zeit der Erholung und des Aufenthaltes in unserem "Kinderhaus", das unweit des FMIC liegt, werden unsere Kinder auch unterrichtet. Ein ganzes Team von Betreuern kümmert sich rund um die Uhr um ihr Wohl.
Julia Kempe, Intensivkrankenschwester aus Leezen, unsere erste Langzeitkandidatin von RobinAid, an ihrem neuen Arbeitsplatz auf der Intensivstation des FMIC.
Unsere Intensivstation im FMIC unterscheidet sich nicht von einer solchen Einrichtung  einer Deutschen Kinderklinik. Ausgestattet mit allen notwendigen Geräten werden hier  schwerstkranke Kinder adäquat nach europäischem Qualitätsstandard behandelt.
Der Einsatz auf der Intensivstation gehört auch für Dr. Matthias Angrés mittlerweile zu dem routinemäßigen Programm während des Aufenthaltes im FMIC.
In einem der vier Operationssäle des FMIC operiert Dr. José Uroz Tristan einen Säugling mit einem "Morbus Hirschsprung". Dies ist eine angeborene Anomalie des Dickdarms, die unversorgt sehr schnell zum Tode des Säuglings führen würde. Wir sind sehr dankbar darüber, dass solche Eingriffe mittlerweile problemlos in unserem Kinderkrankenhaus vorgenommen werden können.
Ein langer Eingriff, der die volle Konzentration des ganzen Teams erfordert. Mit am OP-Tisch  steht unser afghanischer Kollege Dr. Jalil Wardak, der das Department für Kinderchirurgie des FMIC leitet.
Professionalität bis ins Detail ist der Anspruch unserer Arbeit im FMIC.
Das Team um Dr. José in der OP - Pause. Hinten im Bild (mit der hochgeklappten Lupenbrille) Prof. Bernard Pavy aus Paris, der während seiner regelmäßigen Einsätze im FMIC vor allem Kinder mit Kiefer-Gaumen-Spalten operiert.
Auf der Fahrt in das ca. 12O km nördlich von Kabul gelegene Panjshir Tal.
Atemberaubende Flussläufe mit kristallklarem Wasser begleiten uns auf dieser Fahrt in die nördliche Provinz Afghanistans.
Die Schönheit der Landschaft ist unbeschreiblich und lässt vergessen, in welcher schwierigen Lage sich das Land derzeit befindet.
Dennoch findet man überall die Spuren des Krieges. Wie Mahnmale erleben wir die am Strassenrande liegenden ausgebrannten Panzerwracks.
Aber dieses Schulprojekt, von unserer französischen Schwesterorganisation "La chaîne de l´espoir"seit 2008 unterstützt, ist ein unübersehbares Zeichen der Hoffnung für dieses Land.
In gemischten Klassen aus Jungen und Mädchen wird eifrig gelernt und uns voller Stolz gezeigt, wie gut das Lesen bereits klappt.
Kate Rowland (Leiterin des zum Projekt des FMIC gehörenden "Kinderhauses"), Dr. Eric Cheysson (Vizepräsident unserer französischen Schwesterorganisation "La chaîne de l´espoir") und die Direktorin dieser kleinen Schule.
Auch auf dem Rückweg unseres Besuches im Panjshir Tal sind wir von der Schönheit der Landschaft einfach nur überwältigt.

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