kate-rowland.jpgViele grundlegenden Aspekte wie Ausbildung, Pränataldiagnostik und Krankenpflege sind nicht ausreichend vorhanden. Es gibt viel zu tun.“
Kate Rowland, Director childrens’s house.

 

 

 

Afghan Children´s house

 

Im kates-house-1.jpgJahr 2008 wurde, unweit unseres Kabuler Kinderkrankenhauses, das Projekt „Afghan Children’s House“ gestartet. In diesem schön angelegten (angemieteten) Haus werden Kinder mit ihren Eltern aufgenommen, die von weit außerhalb Kabuls zur Behandlung in das French Medical Institute for Children (FMIC) kommen. Dabei handelt es sich ausnahmslos um die Ärmsten der Armen, die weder eine Unterkunft in Kabul noch die medizinische Versorgung im FMIC bezahlen können.

 

Ein Team aus Pädagogen, Kindergärtnerinnen, Köchen und Reinigungskräften betreut diese Familien mit ihren zumeist sehr kranken Kinder. Geleitet wird das Kinderhaus, das Platz für 20 Kinder mit jeweils einem Elternteil bietet, von der Britischen Krankenschwester Kate Rowland. Seit mehr als 20 Jahren lebt sie in Afghanistan, hat die Zeit der russischen Invasion genauso erlebt wie die Terrorherrschaft des Taliban-Regimes. Unermüdlich ist sie in all den Jahren aktiv, um Kindern und Familien zu helfen, unbeeindruckt von allen politischen Instabilitäten und schwierigen Lebensbedingungen.

 

Als erster Satellit außerhalb Kabuls gehört zu diesem Kinderhaus auch ein Grundschulprojekt im Panshir Valley, etwa 120 km nordöstlich von Kabul. Regelmäßig fahren Kate und Ärzte des FMIC dorthin und bringen so auch eine medizinische Basisversorgung in dieses abgelegene Seitental. Kinder, die einer umfassenderen Behandlung benötigen, werden, zumeist mit ihren Vätern, mit in das Kinderhaus genommen und dann im FMIC versorgt.

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